Der andere Blickwinkel
Persönliche Ansichten unserer Welt- in Gedanken und Bildern.

Feminismus in einer Nussschale.

Versucht man das riesige Feld des Feminismus in wenigen Sätzen zusammen zu fassen, findet man: Die Ideologie des Feminismus basiert 1. auf Hass gegen Männer und 2. auf der Dummheit, die Realität nicht erkennen zu können. Falls jemand ergänzen möchte 'und nicht wollen': 'nicht wollen' ist immer nur eine besondere Form von 'nicht können'.

Analyse

1. Der Hass gegen Männer stammt vermutlich aus - später generalisierten - schlechten Erfahrungen mit Männern. Die Idee, evtl. selbst der Grund für die Probleme mit 'Den' Männern zu sein, kommt natürlich gar nicht erst auf - und schlechte Erfahrungen von Männern mit furchtbaren Frauen kommen in dieser Welt selbstverständlich auch nicht vor. Das hat schon früh in der Geschichte angefangen, fand in Valerie Solanas SCUM-Manifest einen Höhepunkt und setzt sich bis in die Gegenwart fort: Sibel Schick beispielsweise schreibt ein Hass-Gedicht gegen Männer als solches, also explizit gegen jeden Mann, und wird dafür von den Feministen gefeiert.

2. Feministen betrachten die Welt durch das 'Kaputte Mikroskop': das bedeutet einerseits, dass unbedeutende Kleinigkeiten Riesen groß und wichtig erscheinen, und andererseits, dass wesentliche Teile der Welt gar nicht eingestellt, und damit überhaupt nicht gefunden und betrachtet werden können: das Kaputte Mikroskop zeigt nur einen ganz bestimmten Teil der Welt - und welchen Teil, das bestimmen die Feministen selbst. So entsteht ein vollkommen verzerrtes Bild der Wirklichkeit.

Ein Beispiel für unbedeutende Kleinigkeiten die Riesen groß aufgeblasen werden ist z.B. der sogenannte benevolente - also wohlmeinende - Sexismus; der soll z.B. vorliegen, wenn ein Mann einer Frau die Tür aufhält, denn dadurch signalisiert er - aus Sicht feministisch-Abgedrehter - dass Frauen das nicht selbst können und dafür die Männer brauchen - dummes Zeug, auf das nur vollkommen Irre kommen können. 

Durch solche dumme Fehlsichtigkeit sehen sie eine Welt voller Privilegien für Männer - und fühlen sich benachteiligt. Was die Feministen dagegen nicht sehen können sind die groben Benachteiligungen und Ungerechtigkeiten gegen Männern, und die vielen weiblichen Privilegien

Ursachen

Die Ursache für diese grundlegenden Fehlleitungen ist 1. die vollkommen falsche Annahme, Männer und Frauen seine in Allem - bis auf kleine körperliche Unterschiede - gleich. 2. Daraus schließen sie - wieder falsch - dass es in der Gesellschaft keine Unterschiede zwischen Männern und Frauen geben dürfe. Aber zum einen sind die Menschen und auch die Geschlechter nicht gleich, zum anderen könnte aus einer Gleichheit der Geschlechter gar nicht geschlossen werden, dass es in einer Gesellschaft keine Unterschiede zwischen den Geschlechtern geben darf- das ist logisch gar nicht möglich!

Dass Männer und Frauen unterschiedlich SIND, das ist ganz offensichtlich. Was die Feministen aber implizit behaupten ist, dass sie gleich sein KÖNNTEN! Und weil sie gleich sein könnten, müssten sie dann auch gleich sein. Allerdings kommt der Mensch wie er sein könnte, im Grundgesetz nicht vor. Das Grundgesetz befasst sich mit der Gerechtigkeit zwischen den Menschen so wie sie sind. Und viel wichtiger: die Feministen müssten BEWEISEN, dass die Menschen, also Männer und Frauen, gleich sein könnten.

Gut sichtbar wird dieser Fehler an feministischen Paradoxien wie dem 'Gender Paradoxon': Es wurde nachgewiesen, dass die Geschlechterunterschiede in besonders gleichberechtigten Gesellschaften zunehmen statt abzunehmen, wie von den Feministen postuliert wurde. Feministen sehen darin aber nicht den Beweis, dass Männer und Frauen, wenn man sie frei lässt, gar nicht so gleich sind, wie sie behauptet hatten. Statt dessen erfinden sie subtile Auswirkungen des Patriarchats, das Frauen denken lassen soll, sie wollten ihre Freiheit gar nicht so nutzen, wie vom Feminismus vorgeschrieben - ganz nach dem Motto, dass nicht sein kann, was nicht sein darf.

Dass die Geschlechter nicht gleich sind, ist eine unbestreitbare Tatsache; ob und in welchen Punkten sie gleicher sein könnten, ist vollkommen unklar. Damit fehlt jeder Forderung nach Angleichung der Geschlechter so lange die Grundlage, wie für den entsprechenden Fall nicht bewiesen wurde, dass Männer und Frauen in diesem Punkt im Kern - also hinsichtlich ihres Wollens und Könnens - gleich sind, aber von der Gesellschaft daran gehindert werden, diese - ihnen nach dem Grundgesetz zustehende - Gleichheit auch auszuleben. In diesem Sinne sind Gleichstellungsgesetze verfassungswidrig, so lange die diesbezüglich im Einzelfall vorausgesetzte Gleichheit nicht explizit bewiesen wurde. Ohne diesen Beweis ist immer anzunehmen, dass die Geschlechter zu unterschiedlich sind, als dass Gleichstellung gefordert werden dürfte und könnte.

Abschließend

Und wie immer sind nicht alle feministischen Individuen so extrem, wie hier dargestellt; vielleicht haben manche sogar ein seltsames Gefühl dabei, Feminist zu sein. Denen, die ein komisches Gefühl dabei haben Feminist zu sein, kann ich sagen: stimmt, Feminismus ist irrational und weltfremd; bitte treten sie einen Schritt zurück und betrachten sie die Welt aus etwas größerem Abstand um zu erkennen, dass die Ungerechtigkeiten der Welt - jedenfalls hier in Deutschland - nichts mit dem Geschlecht sondern mit ungebremstem Reichtum zu tun haben.

Auf den folgenden Seiten finden Sie einige Betrachtungen zum Feminismus aus anderen als dem üblichen Blickwinkeln. Die Mainstream-Sichtweise a la 'Männer sind Täter und Frauen ihre Opfer' werde ich nicht weiter verbreiten, die hören Sie täglich im Öffentlich Rechtlichen Rundfunk - zum Teil von Männern bezahlt.

Stand: 10.08.2025